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Projekt Historie

1. Weiterentwicklung versus Neues Projekt​

Zu Beginn des IPs standen wir vor der Frage, ob wir das bisherige IP weiterentwickeln möchten, oder lieber ein eigenes Projekt beginnen möchten.

Aufgrund von schwerfälliger Dokumentation und der dort verwendeten Weise die Software über .yaml-Dateien zu definieren, haben wir uns für ein eigenes Projekt entschieden.

2. Die erste Idee​

Danach folgte eine lebhafte Diskussion über den Aufbau des Pflanzenbewässerungssystem.

Die erste Idee war ein modularer netzwerkloser Aufbau, der strombetrieben funktionieren sollte. Die einzelnen Pflanzen sollten jeweils einen ESP-C6 besitzen, der ein Ventil steuern sollte. Jeder dieser Slave MCs sollte über I²C mit einem Master MC verbunden sein. So könnte der Master Befehle zum Öffnen der Ventile senden. Zudem wäre der Master mit einer Pumpe verbunden, die das Wasser dann durch das Leitungssystem zum geöffneten Ventil pumpt.

Diese Idee wurde mit der Zeit als sehr kabellastig und für den Anfang zu kompliziert wahrgenommen.

3. Einzeltopflösung versus modularer Aufbau​

Aufgrund dieser Schwächen kam die Idee auf, Home Assistant als Schaltzentrale und Zigbee zur Kommunikation zu verwenden.

Doch wie genau - in einer modularen Lösung oder doch nur in einem Topf - war nicht geklärt. Es folgte eine interne Umfrage, in der sich eine Hybrid-Version durchsetze. Sie sollte sowohl für eine Einzeltopf als auch für einen Multitopf-Aufbau geeignet sein.

4. Batteriebetrieb​

Das Hardwareteam hatte zunächst noch mit einem Netzbetrieb des Masters gerechnet. Mit der Zeit erwuchs aber die Anforderung in den Batteriebetrieb zu gehen - gerade, um eine kabellose Eintopflösung zu ermöglichen. Dies stellte das Team vor die Herausforderung genug Spannung für die Pumpe zu erzeugen, was sie unter Anstrengungen mit einem Boost Converter schafften.

5. Zigbee-Problematik des Masters​

Der Master sollte zunächst wie auch der Sensor über Zigbee mit einem Zigbee Client (Zigbee2MQTT), der auf dem Raspberry Pi laufen sollte, kommunizieren. Zigbee2MQTT sollte dann aus den übermittelten Daten MQTT-Topics für Home Assistant erstellen. Die Einrichtung von Zigbee2MQTT für Home Assistant Auto Discovery (UI Darstellung in Home Assistant) stellte sich jedoch als große Hürde heraus, weshalb auf den WiFi Betrieb gewechselt wurde.

6. Ein eigener Topf​

Mit der Zeit entwickelte sich auch die Idee einen eigenen Topf mit dem 3D Drucker der FH zu drucken, um unseren Aufbau schön zu verpacken.

Dabei kam es immer wieder zu Druckfehlern, die oftmals auf falsche Maße zurückgeführt werden konnten aber mit der Zeit behoben werden konnten. Um den Topf wasserdicht zu machen, verwendeten wir Epoxidharz.

Klemmbefestigung​

Wir hatten zunächst Probleme die richtige Konfiguration für die Klemmenbefestigung zu finden. Es sollte nicht zu lose sein und auch nicht abbrechen. Stück für Stück näherten wir uns aber einer passenden Druckkonfiguration.

Pilzschaft​

Hier haben wir zunächst nicht bedacht, dass die Platine auch Bauteile verbaut hat, die zusätzlich Platz benötigen, weshalb die Sensorhalterung nicht auf Anhieb passte.